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Geschichte

Steiermark: Erkrankt seit 2022 nach einer Corona-Infektion

Eine junge Frau sitzt im Schneidersitz auf einem Bett in einem blau-grün beleuchteten Raum. Hinter ihr steht ein Schild mit der Aufschrift "Hello MTV welcome to my crib" und ein Poster einer Frau mit der Aufschrift ALBERTINA modern The 80s. Die Atmosphäre ist entspannt und künstlerisch.

Sport, Reisen, Lernen – das hat Carmen geliebt. Aber all das, und noch viel mehr, hat sie verloren. Carmen machte gerade ihr Master-Studium in transkultureller Kommunikation, als sie krank wurde. Sie spricht vier Sprachen und hat zweimal in Frankreich gelebt.

Trotz Impfung erkrankt sie schwer an ME/CFS. Seit fast vier Jahren hat sie das Haus nicht verlassen. Carmen liegt meistens im Dunkeln, ganz allein. Wenn sie zehn Minuten mit ihrer Mutter Erika Siebenbrunner verbringt, ist das schon viel.

An guten Tagen, die selten sind, kann Carmen mithilfe ihrer Mutter ein Bad nehmen. Wenn möglich, schreibt sie mit Freund*innen oder klärt auf Social Media über die Erkrankung auf. Oft ist beides unmöglich.

Die Isolation der Tochter führt auch zur Isolation der Mutter. Ihr Leben bestehe nur noch aus Arbeit, Einkaufen und der Betreuung von Carmen.

Carmen weiß genau, was sie braucht: strikte Schonung, Grenzen einhalten, Reize reduzieren. Sie hat Angst vor Maßnahmen, die alles verschlimmern könnten. Reha-Angebote, die wirklich auf schwer Betroffene ausgerichtet sind, fehlen. Wenn Carmen medizinischen Rat braucht, telefoniert Erika mit einem der wenigen Privatärzt*innen mit ME/CFS-Expertise. Auch diese sind überlaufen.

Durch strikte Grenzachtung und Medikamente, die etwas helfen, geht es Carmen mittlerweile wieder ein bisschen besser. Trotzdem bleibt der Alltag extrem eingeschränkt – und die Hoffnung auf Fortschritte in Forschung und Versorgung ist zentral.

Vereint sind wir auf dem Weg zu einem besseren Leben für ME/CFS-Patienten.

Leider braucht dies Zeit und geschieht nicht über Nacht. ME/CFS-Patienten wachen nicht einfach eines Tages auf und können in ihr normales Leben zurückkehren.

Aber es gibt Hoffnung, und wir sind hier, um für die zu kämpfen, die nicht mehr können. Indem wir mehr Forschung finanzieren und das Bewusstsein schärfen, erreichen wir unser Ziel.

Schritt für Schritt.

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